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Projekt unterstützt durch

Deutsche Bundesstifung Umwelt / Osnabrück

 

>  GRAND PRIX - 1. PREIS - Beste Architektur Schlesiens  - Union of Polish Architects (Katowice 2007)

FINALIST - BEST HOUSES of the last 25 years in Polen - MURATOR (Warschau2008)

Nominierung bei the European Union Prize for Contemporary Architecture  - MIES VAN DER ROHE AWARD 2009 (Barcelona 2008)

FINALIST - ZUMTOBEL GROUP AWARD 2009

FINALIST - ARCHIBAU AWARD (München 2009)

>  1. PREIS -  Fassadenwettbewerb (Berlin 2009)

>  25 Best Houses worldwide - Wettbewerb BEST HOUSE OF THE WORLD - World Architecture News (London 2008)

>  AUSZEICHNUNG - SYSTAIC-Wettbewerb (Berlin 2007)

 

Die Form des Gebäudes ist (öko-)logisch begründet – entscheidend waren u. a. Grundstückslage, solare Energienutzung und innere Funktionen. Sie ist aber auch architektonisch intendiert. Außen symmetrisch geordnet, birgt sie – ähnlich wie bei den meisten höheren Lebewesen -  asymmetrisch angeordnete Funktionsbereiche im Innern des Hauses.

Der im Grundriss quadratische, eingeschossige Wohnbereich ist außen mit rohen Lärchenbrettern verkleidet. Wie ein Chamäleon nimmt er die Farben der umgrenzenden Wiesen auf. Passend zum Namen der Ortschaft, die übersetzt Wiese heißt. Sämtliche Fensterlaibungen wurden mit Faserzementplatten umschlossen, so gleichen sie Bilderrahmen, die die Landschaft einfassen.

Bäume und Büsche verdecken den nah liegenden Stausee teilweise. Nur der hohe, dreigeschossige Teil überwindet sie und gewährt den freien Blick auf die Wasserfläche. Mit anthrazitfarbenen Faserzementplatten verkleidet, neigt er sich gen Süden – über 80% der Außenhautfläche ist zur Sonne ausgerichtet. Bei Sonnenbestrahlung wärmt sich die dunkle Fassadenbekleidung auf, der Wärmeabfluss nach außen wird reduziert. In dieser „Black Box“ befinden sich das Arbeitsstudio mit Galerie und das Gästezimmer mit Aussichtsfenster.

Das verglaste Atrium bildet das Herzstück des Hauses und trägt zu passiven Solargewinnen bei. Optimal zur Sonne geneigte Dachflächen nehmen die Sonnenkollektoren und in Zukunft eine Fotovoltaikanlage auf.

Mit Hilfe eines innovativen Konzeptes spart das Haus langfristig erheblich Energie und CO2.  Dank seiner einfachen Ausführung, durchdachter Details und vieler Synergien waren außerdem trotz Ausstattung mit aufwändiger Passivhaustechnologie auch Einsparungen für den Bauherrn möglich. So konnte der Materialeinsatz reduziert werden. Am Ende kostete das Haus nicht  mehr als ein konventionelles Einfamilienhaus in Polen. 

 

 

 

 

 

 


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